Nov./Dez. 2018 zum Text

Blickpunkt: Gemeindeteams und Pfarrkonferenzen

Im Rahmen des Modellprojekts findet u.a. die Konzipierung von Gemeindeteams und Pfarrkonferenzen statt, d.h. ihre Aufgabenbereiche werden umschrieben.

Um diesen neuen pastoralen Gremien eine Gestalt zu geben, hat die Projektgruppe die Ideen, die bereits im Juni den Gesamtpfarrgemeinderäten und Kirchenvorständen präsentiert wurden, weiterentwickelt und möchte den aktuellen Stand nun vorstellen. Das betrifft u.a. die Bildung von Gemeindeteams und einer Pfarrkonferenz:

Ein Gemeindeteam ist gedacht als eine Gruppe aus Ehrenamtlichen, die dem Glauben vor Ort Raum schaffen, Aktivitäten koordinieren, Engagement unterstützen und

als Ansprechpartner bereitstehen. Im Zuge des Modellprojekts im Pastoralen Raum Arnsberg tragen diese Teams einen Teil dazu bei, dass der Glaube auch in Zukunft in einer guten Art und Weise gelebt werden kann.

Die Pfarrkonferenz diskutiert die aktuellen Themen des Pastoralen Raums und trifft Entscheidungen, die den ganzen Pastoralen Raum betreffen. Sie setzt

sich aus Vertretern der Gemeindeteams, des Pastoralteam, des Kirchenvorstands und der Themengruppen zusammen (s. Grafik im Artikel August 2018).

Die Gemeinden sollen in den Prozess der Umgestaltung eingebunden sein und ihre Ideen mit einbringen können. Deshalb finden Gesprächsabende statt, an

denen über den jetzigen Stand berichtet wird. Alle Gemeindemitglieder sind eingeladen, zusammen mit der Projektgruppe in den Austausch zu treten. So

können wichtige Impulse und Anregungen aufgegriffen und in das Projekt aufgenommen werden.

Die Termine sind:

8. Januar 2019, 19.30 Uhr: Pfarrheim Heilig Kreuz, Propst-Legge-Weg 4

15. Januar 2019, 19.30 Uhr: Pfarrheim St. Pius, Piusstr. 28

16. Januar 2019, 19.30 Uhr: Heilige Familie, Steiler Weg 4

Herzliche Einladung an alle Gemeindeausschüsse und alle Interessierten!

Okt/Nov 2018 - zum Text

Projektgruppe für die weiteren Schritte

Am Abend der Gesamtpfarrgemeinderäte im Juni 2018 wurde die neue pastorale Struktur für die künftige Pfarrei St. Laurentius vorgestellt und einstimmig angenommen. Im Nachgang zu dieser Sitzung hat sich nun eine Projektgruppe gefunden. Diese setzt sich zusammen aus Florian Franken (Heilige Familie), Christine Hönick (Liebfrauen), Bernhard Grüne (St. Norbertus), Friedel Sölken (St. Stephanus) und Stefan Vollmer (St. Pius) sowie Pater Werner und den Begleitern des Modellprojekts Michael Kloppenburg (Dekanatsreferent Hochsauerland-Mitte), Theresa Kohlmeyer (Universität Paderborn) und Matthias Kolk (Rätearbeit im Erzbistum Paderborn).

Die Arbeitsgruppe füllt zum einen die letzten Leerstellen in dem Konzept und konkretisiert, wie sich die Arbeit der Gemeindeteams konkret beschreiben lässt und wie genau die Pfarrkonferenz arbeiten kann. Zum anderen plant sie die konkreten Schritte hin zur Beauftragung der Gemeindeteams. Dafür wird zunächst das Konzept noch einmal mit allen Gemeindeausschüssen und Interessierten diskutiert. Die Einladungen dazu folgen in Kürze. Anschließend wird offen gesucht, wer Lust hat, sich in einem solchen Gemeindeteam auszuprobieren und zu engagieren. Die Projektgruppe überlegt vor, wie die Einführung in diese neue Aufgabe aussehen kann.

Diese neue pastorale Struktur ist nicht nur für Sie als Gläubige und Aktive eine Veränderung. Sie bedeutet gerade auch für das Pastoralteam einen Wandel bis hin zum Berufsbild, das bei der Entscheidung für den Beruf maßgeblich war. Auch wenn das Pastoralteam dieser Struktur grundsätzlich zugestimmt hat, wird es sich auf Grund der großen Einschnitte für sie eigens noch einmal mit seiner Rolle in der pastoralen Struktur auseinandersetzen und sich hier positionieren. Für den gemeinsamen Schritt braucht es gegenseitige Unterstützung und Motivation.

Kleiner Bericht zum Besuch der Gemeindeausschüsse

Aus dem Abend der Gesamtpfarrgemeinderäte im Juni 2018 ist ebenfalls der Auftrag erwachsen, grundsätzlich zu erheben, inwiefern die bestehenden Gemeindeausschüsse in ihrer Arbeitsweise und ihrem Selbstverständnis den Gemeindeteams ähneln und wo mögliche Unterschiede liegen. Dafür sind die Gemeindeausschüsse der einzelnen Pfarreien in den letzten Monaten nun fast vollständig durch Theresa Kohlmeyer besucht worden.

Dabei hat sich zunächst gezeigt, dass sich in den einzelnen Pfarreien viele Menschen (im Durchschnitt gut 15 Personen) für ihre Pfarreien verantwortlich fühlen. Die Gemeindeausschüsse planen und organisieren, schaffen den Rahmen für das Gemeindeleben vor Ort. Sie treffen Entscheidungen zum Gemeindeleben in der Pfarrei. Diese fokussieren sich vor allem auf die Gestaltung von Aktivitäten.

Die Verantwortung eines Gemeindeteams stellt sich demgegenüber folgendermaßen dar: Es achtet auf die Bedarfe der Gemeinde und der Menschen, die vor Ort leben, und versucht, darauf zu reagieren. Es ermöglicht anderen, sich zu engagieren und unterstützt sie dabei. Die Mitglieder des Gemeindeteams wissen aber auch, was wer in der Gemeinde anbietet, um Kontakte herzustellen. Allem voran ist ein Gemeindeteam aber dafür verantwortlich, dass nicht nur die Gemeinschaft, sondern auch der Glaube gefeiert werden kann, dass nicht nur über organisatorisches, sondern existentielles gesprochen werden kann, dass Hilfe im Alltag nicht nur an die Institutionen und Vereine abgegeben wird, sondern unkompliziert im Miteinander gelebt werden kann. Das Gemeindeteam stellt sich immer wieder neu der Frage: Wozu bist du da, Kirche von Arnsberg und seinen Stadtteilen?

Zu sehen sind: Florian Franken (Heilige Familie), P. Werner Vullhorst OSB (Pastoralteam), Bernhard Grüne (St. Norbertus), Dr. Theresa Kohlmeyer (Universität Paderborn), Matthias Kolk (Generalvikariat Paderborn), Friedel Sölken (St. Stephanus) und Michael Kloppenburg (Dekanatsreferent Hochsauerland-Mitte).
Es fehlen: Christine Hönick (Liebfrauen) und Stefan Vollmer (St. Pius)

August 2018 - zum Text

Wie alles begann – Was bisher geschah

Am 1.1.2019 werden die Pfarreien und Pfarrvikarien des Pastoralen Raumes Arnsberg zu einer Pfarrei fusionieren. Das bringt es mit sich, dass ab diesem Zeitpunkt ein Kirchenvorstand und ein Pfarrgemeinderat für die Gesamtpfarrei vorgesehen sind.

Zu Beginn der Vorbereitungen auf die Pfarrgemeinderatswahl im November 2017 zeigte sich aber deutlich: Aufgrund der bisherigen Erfahrungen war die Bildung eines gemeinsamen Pfarrgemeinderates für den Pastoralen Raum nicht so ohne weiteres vorstellbar. Ein „Weiter-so-wie-bisher“ erschien nicht geeignet, um Kandidatinnen und Kandidaten für das neue Gremium anzusprechen.

Aus diesem Grund haben die bestehenden Gesamtpfarrgemeinderäte am 31. August 2017 beschlossen, sich dem Modellprojekt „Entwicklung der ehrenamtlichen Mitverantwortung“ anzuschließen und ein neues Konzept für den Pastoralen Raum Arnsberg zu entwickeln. Dazu wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, in der 12 Ehrenamtlichen und 2 Hauptberufliche begleitet einen Vorschlag erarbeiteten. Dieser wurde am 07. Juni 2018 von den Gesamtpfarrgemeinderäten diskutiert und dann einstimmig beschlossen.

Gruppen und Teams

Das Konzept sieht vor:

  • Themengruppen, die ein bestimmtes Thema auf Ebene des Pastoralen Raumes bearbeiten (die Auflistung in der Grafik ist nicht vollständig)
  • Gemeindeteams, die das kirchliche Leben in einer Gemeinde in einem neuen Bewusstsein von Kirche verantworten und die getragen sind vom Engagement aller aktiven Mitglieder der Gemeinden (die Grafik ist exemplarisch zu verstehen)
  • Kirchenvorstand, der Kontaktpersonen in den Gemeindeteams mit Delegationen ausstattet
  • Pastoralteam, das ggf. Themengruppen verantwortet und als Unterstützer, Impulsgeber und Ansprechpartner zur Verfügung steht
  • Pfarrkonferenz, in der gemeinsame Themen des Pastoralen Raumes besprochen und Entscheidungen getroffen werden