Eine Einladung zum Kreuzweggang für die Messdiener des Pastoralen Raum Arnsberg am
23. März 2018 um 16 Uhr.
 
hier.
    

 

 
Ministranten (Messdiener), auch liebevoll MINIS genannt, übernehmen als Assistenten desPriesters und des Diakons, zum Teil auch als Vertreter der Gemeinde, verschiedene Dienste im Gottesdienst. Die Benennungen der Dienste leiten sich zum Teil aus den früheren niederen Weihestufen des Priesteramtes her.
 
Während der Eucharistiefeier bereiten die Ministranten als Altardiener zusammen mit demZelebranten sowie gegebenenfalls mit dem Diakon den Altar, bringen also Brot, Wein und Wasser zum Altar und helfen dem Priester bei der Händewaschung (Lavabo). Nach der heiligen Kommunion assistieren sie bei der Purifikation der Gefäße und bringen das Messbuch und dieliturgischen Gefäße zur Kredenz zurück. Wo es üblich ist, läuten Ministranten vor denWandlungsworten und zur Elevation die (Altar-) Schellen (“Tintinnabulum”) oder schlagen denGong an. Sie reichen dem Priester oder dem Diakon liturgische Geräte an und halten alsLibriferar liturgische Bücher bereit. Mancherorts sammeln sie die Kollekte ein oder sind für das Läuten der „Wandlungsglocken“ während des Hochgebets verantwortlich. Auch das Amt desLektors kann von einem Ministranten übernommen werden.
 
Bei feierlich gestalteten Gottesdiensten tragen Ministranten als Thuriferar das Weihrauchfass und als Navikular das Schiffchen.
 
Als Ceroferare tragen sie Kerzen und Leuchter, als Kruziferar das Vortragekreuz. Sie tragen dasWeihwassergefäß mit dem Apergill und reichen es dem Priester oder Diakon an (Weihwasserträger). Vielerorts übernehmen sie auch das Tragen von Vortragefahnen. InPontifikalämtern halten sie als Signiferi Mitra (Mitrafer) und Stab des Bischofs (Baculifer), solange er diese Insignien nicht benötigt. Erfahrene Ministranten amtieren in größeren Gottesdiensten alsZeremoniar, der die anderen anleitet.
 
Ähnliche Aufgaben haben Ministranten bei besonderen Gottesdiensten etwa im Triduum Sacrum, an Weihnachten und Fronleichnam, bei Pontifikalämtern, bei Prozessionen im feierlichenStundengebet und bei sogenannten Kasualien wie Taufe, Brautmesse und Begräbnisfeier.
 
entnommen aus Wikipedia